Vacuum Valley. Aufstieg und Fall einer Chipfabrik

Eine Brecht-Oper

2027 endet der Urheberrechtsschutz für das Werk Bertolt Brechts – und damit beginnt seine Wiederauferstehung. Über vierzig Theaterstücke, rund zweitausend Gedichte, mehrere hundert Liedtexte und unzählige Fragmente: Brechts Werk ist ein Gebirge aus Geschichte, Politik und Kunst, aus Trauer und Widerstand – und aus der Erzählung vom Fall und Aufstieg einer Stadt, die zugleich an der Westküste der USA und am Ufer der Elbe liegen könnte.

Das Kollektiv andcompany&Co. und das Theater Magdeburg starten gemeinsam eine transatlantische Expedition und bohren sich senkrecht durch den Brecht-Berg von Los Angeles nach Magdeburg, vom Silicon Valley zu den nie gebauten Intel-Chipfabriken, von analoger Utopie zu digitaler Ernüchterung.
Ausgehend von Brechts und Kurt Weills Ballett Die sieben Todsünden entsteht eine Brecht-Oper über die (Alb-)Träume des Plattformkapitalismus, über Moral, Arbeit und Begehren – zwischen Remix, Pop, Clubkultur, Opernchor und Orchester.

Musikalische Leitung: Paweł Popławski Regie: andcompany&Co. Text: Alexander Karschnia, Nicola Nord &Co. Musik: Sascha Sulimma &Co.

Bühne und Kostüm: Raul Walch Dramaturgie: Christoph Clausen

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste